Vom Spezialanbieter zum skalierbaren Marktpartner

B2B-Markterschließung und Service-Skalierung

Datum:
31.5.2024
Kategorie:
Transformationsbegleitung
Coaching-Training
Leadership

Case Study: Vom unbekannten Softwareanbieter zum strategischen Partner

Wie ein internationales Softwareunternehmen durch einen neuen Marktzugang sein Deutschlandgeschäft skalierte

1. Kurzfassung

Ein international tätiges Softwareunternehmen hatte sich auf eine hochspezialisierte Lösung für einen eng fokussierten B2B-Dienstleistungsmarkt spezialisiert. Während der Vertrieb in anderen Märkten über das Internet funktionierte, gelang der Zugang zum deutschen Markt kaum.

Der CEO beauftragte deshalb eine systematische Erkundung des Marktpotenzials und die Entwicklung geeigneter Zugangskanäle. Gemeinsam mit CEO und Sales Director wurde zunächst der bisherige Direct-Sales-Ansatz überprüft.

Dabei zeigte sich eine entscheidende Besonderheit: Der relevante deutsche Markt wurde wesentlich von wenigen großen Unternehmen geprägt, die für ihre Geschäftskunden umfangreiche Produkt- und Servicepakete bündelten. Für einen kleinen, unbekannten Softwareanbieter war der direkte Zugang zu den Endkunden deshalb nur begrenzt skalierbar.

Die Strategie wurde grundlegend verändert. Statt primär einzelne Endkunden anzusprechen, wurden ausgewählte marktprägende Großunternehmen als strategische Partner entwickelt. Dazu mussten nicht nur neue Vertriebswege erschlossen werden. Der Softwareanbieter selbst musste lernen, in den Strukturen, Rollen und Qualitätsanforderungen großer deutscher Organisationen anschlussfähig zu werden.

Aus ersten kontrollierten Anbahnungsprozessen entstanden schließlich Vereinbarungen mit drei Großunternehmen. Die Lösung wurde in deren Vertriebs- und teilweise digitale Distributionsstrukturen integriert. Das entwickelte Vorgehen konnte anschließend vom internen Business Development eigenständig weitergeführt werden.

__________________ Steckbrief des Falls ________________________

Art des Falls

Transformationsbegleitung · Business Development · Markterschließung · Service-Skalierung · Organisationsentwicklung · Sales Enablement

Zielgruppe

Geschäftsführung · CEO · Sales-Leitung · Business Development · mittelständische Technologie- und Softwareunternehmen · internationale Unternehmen mit Markteintritt in Deutschland

Kontext

Internationales B2B-Softwareunternehmen · geringe Markenbekanntheit · Markteintritt Deutschland · hochspezialisierter Dienstleistungsmarkt · Aufbau strategischer Vertriebspartnerschaften

Themen

Markterschließung • Skalierung • strategische Partnerschaften • Transformation • Organisationskultur • Key Accounts • Sales Enablement • interkulturelle Anschlussfähigkeit • Geschäftsmodellentwicklung

2. Ausgangslage

Ein international tätiges Softwareunternehmen bot eine spezialisierte Lösung für einen klar abgegrenzten B2B-Dienstleistungsmarkt an.

Das bisherige Geschäftsmodell beruhte wesentlich auf dem Verkauf über das Internet. Im deutschen Markt führte dieses Vorgehen jedoch nicht zum erwarteten Erfolg. Die Marke war weitgehend unbekannt und dem Unternehmen gelang es kaum, bei relevanten Geschäftskunden wahrgenommen zu werden.

Erstmals sollte deshalb ein gezieltes Business Development für Deutschland aufgebaut werden.

Der Auftrag kam unmittelbar vom CEO. Gemeinsam mit CEO und Sales Director sollten das tatsächliche Marktpotenzial erkundet, geeignete Vertriebskanäle identifiziert und eine Strategie entwickelt werden, mit der sich das Geschäft in Deutschland skalieren ließ.

Die Markterkundung und erste Direct-Sales-Versuche machten jedoch deutlich, dass die ursprüngliche Vorstellung vom Marktzugang zu kurz griff.

Wenige große Anbieter verfügten über etablierte Kundenbeziehungen, leistungsfähige Sales Forces und umfangreiche Produkt- und Serviceportfolios. Sie prägten damit den Zugang zu großen Teilen des relevanten Endkundenmarktes.

Für einen unbekannten Spezialanbieter war es schwierig, überhaupt in die Einkaufs- und Entscheidungsprozesse dieser Kunden hineinzukommen.

Damit veränderte sich die strategische Frage.

3. Zentrale Fragestellung

Wie kann ein kleiner, internationaler Softwareanbieter einen schwer zugänglichen deutschen B2B-Markt erschließen und anschließend skalieren, ohne selbst eine flächendeckende Vertriebsorganisation aufbauen zu müssen?

Im Projekt konkretisierte sich daraus eine zweite Frage:

Wie kann die spezialisierte Leistung des Unternehmens so in die Geschäftslogik marktprägender Großunternehmen integriert werden, dass beide Seiten davon profitieren?

Dabei mussten gleichzeitig drei Ziele erreicht werden:

  • Zugang zu relevanten Entscheidern herstellen,
  • die eigene Lösung als wertvolle Ergänzung bestehender Portfolios positionieren,
  • Skalierung ermöglichen, ohne eine gefährliche Abhängigkeit von einem einzelnen Großpartner aufzubauen.

4. Was unter der Oberfläche wirkte

Auf der sichtbaren Ebene ging es zunächst um Vertrieb und Markterschließung.

Unter der Oberfläche wirkten jedoch mehrere Spannungsfelder gleichzeitig:

  • kleiner Spezialanbieter versus marktprägende Großunternehmen
  • unternehmerische und persönliche Kommunikationskultur versus formale Rollen- und Hierarchiestrukturen
  • hohe fachliche Spezialisierung versus geringe Markenbekanntheit
  • Skalierung durch Partner versus Angst vor Abhängigkeit
  • Geschwindigkeit eines kleineren Unternehmens versus komplexe Entscheidungsprozesse großer Organisationen
  • standardisierte Strategie versus unterschiedliche Organisationslogiken der einzelnen Partner

CEO und Sales Director kamen aus einem kulturellen Umfeld mit hoher persönlicher Anschlussfähigkeit. Die stärkere Rollendistanz und hierarchische Struktur deutscher Großunternehmen war für sie zunächst ungewohnt.

Verhaltensweisen von Funktionsträgern wurden teilweise persönlich interpretiert, obwohl sie stärker aus Rolle, Organisation und Entscheidungsstruktur entstanden.

Gleichzeitig bestand die Sorge, sich durch die Zusammenarbeit mit wesentlich größeren Unternehmen in eine schwache Verhandlungsposition zu bringen.

Die eigentliche Herausforderung bestand deshalb nicht allein darin, einen neuen Vertriebskanal zu finden.

Der Softwareanbieter musste lernen, sich in einer neuen organisationalen Welt souverän zu bewegen, ohne dabei seine unternehmerische Eigenständigkeit zu verlieren.

5. Vorgehen

1. Den Markt durch reale Versuche verstehen

Statt ausschließlich mit Marktanalysen zu arbeiten, wurden erste Direct-Sales-Aktivitäten als Lernschleifen genutzt.

Dadurch wurde sichtbar, wo Zugänge funktionierten, wo sie scheiterten und welche Marktstrukturen hinter diesen Erfahrungen lagen.

Die zentrale Erkenntnis: Nicht die Vielzahl einzelner Endkunden bildete den stärksten Skalierungshebel, sondern wenige Unternehmen mit bestehender Marktreichweite.

2. Strategische Großpartner identifizieren

Aus der Marktbeobachtung wurde ein fokussierter Business-Development-Ansatz entwickelt.

Ausgewählte Großunternehmen wurden nicht lediglich als potenzielle Kunden betrachtet, sondern als mögliche Multiplikatoren, deren bestehende Produkte und Services durch die spezialisierte Software ergänzt werden konnten.

Damit verschob sich die Perspektive von:

„Wie verkaufen wir unsere Software?“

zu:

„Wie können unsere Partner mit unserer Lösung ihr eigenes Geschäft erfolgreicher machen?“

3. Anbahnung als kontrollierten Lernprozess gestalten

Der Zugang zu den strategischen Accounts wurde bewusst sorgfältig vorbereitet.

Gerade bei schwer zugänglichen Entscheidern galt sinngemäß ein „One Shot Only“-Prinzip: Ein erster relevanter Kontakt sollte nicht durch unzureichende Vorbereitung verbraucht werden.

Deshalb wurden überprüfbare Anbahnungsschritte entwickelt. Nach jedem Schritt konnten Erfahrungen ausgewertet, Annahmen korrigiert und die weitere Vorgehensweise angepasst werden.

4. Zwischen Organisationswelten übersetzen

Parallel wurden CEO und Sales Director dabei unterstützt, die Hierarchien, Rollen, Entscheidungswege und kulturellen Besonderheiten großer deutscher Unternehmen besser einzuordnen.

Gesprächssituationen wurden vorbereitet und reflektiert. Ziel war nicht, das Verhalten der Großunternehmen zu imitieren, sondern deren Systemlogik so gut zu verstehen, dass CEO und Sales Director darin souverän agieren konnten.

5. Abhängigkeit durch Mehrpartnerstrategie begrenzen

Die Sorge vor einer zu starken Abhängigkeit von einem Großunternehmen wurde strategisch aufgegriffen.

Mehrere Partner wurden parallel entwickelt. Frühe Exklusivität wurde vermieden.

Damit entstand nicht nur Risikostreuung. Mit jedem erfolgreichen Zugang wuchs auch die eigene Verhandlungsposition.

6. Partnerorganisationen für die Lösung gewinnen

Nach dem strategischen Zugang begann die eigentliche Skalierungsarbeit.

Marketingkonzepte wurden so entwickelt, dass sowohl Endkunden den Nutzen der Lösung verstehen konnten als auch die Verkäufer der Partner einen eigenen geschäftlichen Mehrwert erkannten.

Sales Forces wurden trainiert und befähigt, die zunächst unbekannte Lösung in ihren Kundengesprächen mitzudenken und überzeugend in das eigene Portfolio einzubinden.

Je nach Partner gehörten auch Fragen der Incentivierung und Provisionsgestaltung zur Umsetzung.

7. Bestehende Reichweite zur Skalierung nutzen

In einzelnen Fällen konnte die Lösung zusätzlich in bestehende digitale Kundenportale bzw. Marketplaces der Großunternehmen integriert werden.

Damit entstand ein Skalierungsmechanismus, den weder der kleine Softwareanbieter noch einzelne Verkäufer mit eigener Vertriebsleistung hätten erzeugen können.

6. Schlüsselmoment

Ein Wendepunkt entstand bei einem persönlichen Gespräch mit dem Marketing Director eines der adressierten Großunternehmen.

Statt der befürchteten Zurückhaltung gegenüber einem kleinen und unbekannten Anbieter entwickelte sich intensive Neugier auf die Frage, wie die spezialisierte Software die etablierten Produkte und Services des Großunternehmens ergänzen und erfolgreicher machen könnte.

CEO und Sales Director erlebten dadurch ihre eigene Marktposition neu.

Nicht die Größe ihres Unternehmens bestimmte allein ihre Verhandlungsposition. Ihr spezialisiertes Know-how und die besondere Lösung besaßen einen Wert, den auch ein wesentlich größerer Marktteilnehmer nicht ohne Weiteres selbst erzeugen konnte.

Aus der anfänglichen Unsicherheit entstand spürbarer Stolz und zunehmend mehr Sicherheit im Umgang mit den großen Partnerorganisationen.

Während dieser Phase fasste der CEO seine Überraschung über die Entwicklung so zusammen:

“Very well done. I didn’t expect to have these extra huge customers.”

Die entscheidende Veränderung war damit nicht nur strategisch.

Aus der Frage „Wie kommen wir überhaupt an diese Großunternehmen heran?“ wurde zunehmend die Frage:

„Welchen zusätzlichen Erfolg können diese Unternehmen gemeinsam mit uns erzielen?“

7. Ergebnis, Wirkung und Transfer

Ergebnis

Mit drei marktprägenden Großunternehmen wurden Vereinbarungen zur Zusammenarbeit entwickelt.

Die Kooperationen wurden anschließend in unterschiedlicher Weise weiter ausgebaut. Die Softwarelösung fand zunehmend Eingang in die Vertriebs-, Service- und teilweise digitalen Distributionsstrukturen der Partner.

Damit entstand ein Marktzugang, der nicht mehr ausschließlich von der begrenzten eigenen Vertriebskapazität des Softwareanbieters abhängig war.

Beobachtete Wirkung

In den folgenden rund zwei Jahren entwickelten sich aus den Partnerschaften zunehmend weitere Verträge und Umsätze.

Gleichzeitig veränderte sich die Position des Softwareunternehmens: Aus einem weitgehend unbekannten Anbieter ohne funktionierenden Zugang zum deutschen Markt wurde ein Partner, dessen spezialisierte Leistung in den Geschäftsplanungen etablierter Marktteilnehmer berücksichtigt wurde.

Auch CEO und Sales Director entwickelten mehr Sicherheit darin, mit wesentlich größeren Organisationen auf Augenhöhe zu arbeiten.

Die erfolgreiche Entwicklung des Deutschlandgeschäfts war Teil einer umfassenderen Wachstumsentwicklung des Unternehmens. Später wurde das Unternehmen von einem größeren Konzern übernommen. Eine unmittelbare Kausalität zwischen diesem Beratungsprojekt und der späteren Übernahme wird daraus ausdrücklich nicht abgeleitet.

Transfer

Die externe Begleitung konzentrierte sich bewusst auf die erste Transformations- und Skalierungsphase.

Nach der zweiten erfolgreich abgeschlossenen Partneranbahnung war die entwickelte Vorgehensweise ausreichend erprobt. Ein internes Business Development konnte das strategische Konzept anschließend eigenständig weiterführen.

Die externe Unterstützung reduzierte sich auf punktuelle Einbindung.

Nach dem späteren Verkauf des Unternehmens war sie nicht mehr erforderlich.

8. Passende Leistungen

Diese Case Study passt besonders zu folgenden Leistungen von Schneegans Coaching:

⁠Organisationsentwicklung und Change-Begleitung

Wenn ein neues Geschäftsmodell nicht nur Vertrieb verändert, sondern Rollen, Strukturen, Arbeitsweisen und die Anschlussfähigkeit einer Organisation weiterentwickeln muss.

⁠Führungskräfte-Coaching in Transformation

Wenn Geschäftsführung und Führungskräfte in einem neuen Markt-, Organisations- oder Verhandlungskontext handlungsfähig werden müssen.

Weiterentwicklung komplexer Dienstleistungen

Wenn aus einer spezialisierten Leistung ein skalierbares Angebot entwickelt werden soll, das in die Geschäftsmodelle und Prozesse anderer Organisationen integrierbar ist.

⁠Workshop-Moderation und strategische Prozessbegleitung

Wenn Marktannahmen, Geschäftsmodelle und nächste Schritte nicht linear geplant werden können, sondern über strukturierte Lern- und Entscheidungsschleifen entwickelt werden müssen.

9. Für ähnliche Situationen geeignet

Diese Art der Begleitung ist besonders geeignet, wenn:

  • internationale Unternehmen einen schwer zugänglichen deutschen B2B-Markt erschließen möchten
  • kleine Technologie- oder Softwareunternehmen mit wesentlich größeren Partnerorganisationen zusammenarbeiten wollen
  • bisherige Direct-Sales-Ansätze keine ausreichende Skalierung ermöglichen
  • spezialisierte Dienstleistungen über Partnernetzwerke skalierbar gemacht werden sollen
  • Geschäftsführung oder Sales-Leitung wenig Erfahrung mit komplexen Großorganisationen haben
  • kulturelle und organisationale Unterschiede die Geschäftsanbahnung erschweren
  • eine Abhängigkeit von einzelnen strategischen Partnern vermieden werden soll
  • neue Geschäftsmodelle zunächst experimentell im Markt entwickelt werden müssen
  • Vertriebspartner oder deren Sales Forces für ein neues Angebot gewonnen und befähigt werden müssen.

10. Methodische Hinweise

Systemische Markt- und Organisationsbetrachtung

Marktstrukturen wurden nicht isoliert vom Verhalten der beteiligten Organisationen betrachtet. Entscheidungswege, Machtverhältnisse, Rollen und gegenseitige Abhängigkeiten wurden als Teil des Geschäftsmodells verstanden.

Spiral Dynamics

Unterschiedliche Werte- und Handlungslogiken der beteiligten Personen und Organisationen wurden als Orientierung genutzt, um Anschlussfähigkeit zwischen sehr unterschiedlichen Unternehmenswelten herzustellen.

Iterative Lern- und Variationsschleifen

Die Markterschließung wurde nicht als linear planbarer Prozess behandelt. Hypothesen wurden durch reale Schritte überprüft, Erfahrungen ausgewertet und die weitere Strategie angepasst.

Coaching und Sparring

CEO und Sales Director wurden bei der Interpretation ungewohnter organisationaler Situationen, bei Gesprächsvorbereitung und beim Aufbau einer souveränen Position gegenüber den Großunternehmen begleitet.

Sales Enablement und Training

Vertriebsteams der Partnerunternehmen wurden dabei unterstützt, Nutzen und Einsatzmöglichkeiten der neuen Lösung zu verstehen und in ihre bestehenden Kundengespräche zu integrieren.

Transferbegleitung

Die externe Begleitung wurde reduziert, sobald das entwickelte Vorgehen durch das interne Business Development eigenständig weitergeführt werden konnte.

Der Fall zeigt damit, wie Marktstrategie, Organisationsentwicklung, Coaching, Training und Business Developmentineinandergreifen können, wenn Skalierung nicht nur eine Vertriebsfrage, sondern eine Transformationsaufgabe ist.

11. Hinweis zur Anonymisierung / KI Unterstützung

Diese Case Study ist anonymisiert und verdichtet. Namen, Orte, Zeiträume, Organisationsbezeichnungen, Betriebsdaten und weitere identifizierende Merkmale wurden verändert oder weggelassen. Die fachliche Logik, die Ausgangsdynamik, die erzielten Veränderungen und die methodische Vorgehensweise entsprechen dem tatsächlichen Beratungsprozess.

Dieser Text wurde mit KI-Assistenz textlich bei der Bearbeiitung unterstützt. Inhalte waren schon vor der Erstellung anonymisiert. Verwendete Bilder haben keinen direkten Zusammenhang mit der Fallstudie und wurden z.T. mit KI-Assistenz u.a. im Bildbearbeitungsprogramm oder der iPhone-Software modifiziert.

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